Versatile Management ist das Wortspiel der Service-Serie für Vers: qualifiziert für beide Abteilungen, mit einem Dienstplan, der sich ändern darf. Der Begriff selbst ist eine Erfindung von TWINK DEATH. Gemeint ist damit nichts anderes als das, was Vers ohnehin beschreibt.
Zwei Qualifikationen, ein beweglicher Plan
Der Standard-Irrtum lautet: Wer beides macht, hat sich nicht entschieden. Tatsächlich sind es zwei Repertoires und eine Tagesform. "Kommt drauf an" ist eine vollständige Auskunft und keine Ausweichbewegung.
Die Abteilungs-Metapher trifft daran genau einen Punkt: Was gestern lief, ist keine Vorgabe für heute. Wer beim letzten Mal die eine Seite übernommen hat, hat damit nichts für das nächste Mal unterschrieben. Auch nicht mit derselben Person.
Nicht zu verwechseln mit Switch
Vers und Switch klingen ähnlich und liegen auf verschiedenen Achsen. Vers wechselt die Position, Switch wechselt die Regie. Jemand kann durchgängig Top sein und trotzdem switchen, und jemand kann Vers sein, ohne mit Dom und Sub jemals etwas anzufangen. Wer die beiden Begriffe zusammenwirft, redet aneinander vorbei, bevor der Abend überhaupt angefangen hat.
AT TWINK DEATH
"Management reserves the right to switch." Das ist die Pointe und zugleich die einzige Regel, die an diesem Eintrag hängt: Der Wechsel gehört dem, der wechselt. Ableiten lässt sich daraus nichts.
Deshalb der eine ernste Satz dieser Abteilung: fragen statt annehmen. Vers heißt nicht "immer für beides zu haben", sondern "die Entscheidung fällt heute Abend neu".
Verwandte Begriffe
- VERS — derselbe Begriff ohne Firmenwitz
- SERVICE DEPARTMENT — die Serie, aus der das Management stammt
- SWITCH — der Wechsel auf der Dom/Sub-Achse, nicht auf der Positions-Achse