Service Bottom bezeichnet meist einen Bottom, dessen Fokus stark darauf liegt, dem Gegenüber Lust zu bereiten. Die Rolle sagt, wie er es tut. Das Service sagt, worum es ihm dabei geht: um die Reaktion des anderen. Zusammen ergibt das eine Haltung und keine Rangordnung.
Service ist nicht Submission
Hier kippt es am häufigsten. Ein Service Bottom kann die gesamte Begegnung steuern, Tempo setzen, ansagen, was als Nächstes passiert, und jederzeit abbrechen. Zuwendung ist kein Machtverzicht. Wer beides gleichsetzt, hört aus einer Selbstbeschreibung ein Angebot heraus, das nie gemacht wurde.
Umgekehrt gilt genauso: Manche verbinden Service und Submission bewusst miteinander. Das ist dann die Entscheidung dieser zwei Menschen und kein Merkmal des Begriffs.
Warum der Begriff nützlich ist
Er spart eine Erklärung, die sonst mitten im Gespräch stattfinden müsste. Zwei Worte sagen: Ich bin da, um zu geben, und ich meine damit nicht, dass ich alles mit mir machen lasse. Das räumt Missverständnisse aus, genau in der Situation, in der niemand Lust auf Definitionsarbeit hat. Nützlich bleibt er nur, solange er eine Abkürzung ist und keine Zusage. Was am Ende passiert, klären zwei Leute miteinander, nicht ein Begriff im Voraus.
AT TWINK DEATH
"Service is a mindset. Bottom is logistics." Der Satz steht bei uns auf der Kachel, weil er in zwei Zeilen erledigt, wofür andere einen Absatz brauchen. Die Abteilung ist ein Witz, die Trennung darunter ist keiner.
Was der Witz nicht abdeckt: Wer viel gibt, verliert dadurch kein Recht. Ein Nein mitten drin zählt genauso viel wie eines an der Tür, und es braucht keine Begründung.
Verwandte Begriffe
- BOTTOM — die Position selbst
- SERVICE TOP — dieselbe Ausrichtung von der anderen Seite
- SERVICE DEPARTMENT — der Rahmen, in dem wir beide Begriffe führen