Performance Review ist die Pointe der Service-Serie: das Mitarbeitergespräch am Ende der Schicht. Ein TWINK DEATH Original, das die Bewertungslogik aus dem Büro auf einen Abend anwendet, an dem niemand bewertet wird. Genau darin liegt der Witz, und darin die Aussage.
Das Formular
Vier Zeilen, mehr braucht es nicht: "Communication: Top Marks. Consent: Top Marks. Assumptions: zero. Promoted." Bewertet wird damit nichts von dem, was in diesem Zusammenhang erwartbar wäre. Keine Technik, keine Ausdauer, keine Anzahl. Es geht um Reden, um Einverständnis und um die Dinge, die niemand vorausgesetzt hat.
"Assumptions: zero" ist die einzige Zeile mit einer Null, und sie trägt die beste Note im Formular. Annahmen sind der Punkt, an dem Abende kippen: Wer glaubt zu wissen, was der andere will, fragt nicht mehr nach.
Warum ausgerechnet ein Formular
Weil Bewertung im Club ohnehin ständig läuft, nur unausgesprochen: wer angesehen wird, wer stehen bleibt, wer weitergeht. Das Formular macht diese Rechnung sichtbar und stellt sie gleichzeitig um. Auf dem Bogen steht nichts, was sich an einem Körper ablesen ließe. Es stehen nur Dinge darauf, die zwischen zwei Leuten passieren.
AT TWINK DEATH
Befördert wird bei uns niemand. Es gibt keine Rangfolge, keine Punkte und keine Personalakte. Die Serie endet trotzdem mit einem Stempel, weil ein Formular die harmloseste Verpackung für den Satz ist, auf den die ganze Abteilung hinausläuft: Wer redet und fragt, macht es richtig. Alles andere ist Geschmackssache.
Verwandte Begriffe
- SERVICE DEPARTMENT — die Serie, die hier endet
- CHECK-IN — dasselbe Prinzip, nur während der Schicht statt danach