Phrase. Ein TWINK DEATH Original.
Dead but Dancing beschreibt den Zustand direkt nach der offiziellen Kündigung deines Körpers. Er hat abgegeben, mit sofortiger Wirkung. Die Beine haben die Nachricht nie bekommen. Körper sagt Sonntag, Dancefloor sagt Samstag, und der Dancefloor hat in dieser Frage die Mehrheit. Es ist kein Kampf, es ist eine Zuständigkeitsfrage.
Ausgelöst wird der Widerruf fast immer vom selben Ereignis: Der DJ legt diesen einen Track auf, und die Kündigung ist zurückgenommen. Ohne Verhandlung, ohne Erklärung, ohne Mitspracherecht. Welcher Track das ist, weiß vorher niemand, der DJ eingeschlossen. Man kann dabei zusehen, wie sich ein halber Floor gleichzeitig umentscheidet.
Von echter Erschöpfung unterscheidet sich der Zustand deutlich. Dead but Dancing hat noch Durst, Orientierung und ein Gefühl für den Raum. Fehlt eines davon, ist Pause dran und nicht der nächste Track. Diese Grenze kennt jeder für sich selbst am besten, und sie wird hier nicht diskutiert. Zehn Minuten am Rand kosten dich nichts und holen dich meistens zurück. Der Begriff ist ein Witz über den Körper, keine Empfehlung, ihn zu überhören.
AT TWINK DEATH
Körper: nein. Kopf: nein. Beine: offenbar doch. Wir kennen die Reihenfolge und richten das Set danach aus. Wasser steht bereit, eine Ecke zum Stehen auch.
"Dead but dancing."
Verwandte Begriffe
- Twink Death Survivor — der Titel, auf den dieser Zustand zuläuft.
- Resurrection — was nach Wasser und Pause daraus wird.
- Afterhour — die Zeitzone, in der er am häufigsten auftritt.
Der Rest dieser Sprache steht ebenfalls im TWINK DEATH DICTIONARY, das laufend ergänzt wird.